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Der beste Weg Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, zu verhindern ist es, sich vor Mückenstichen zu schützen. Daher sollte man sich vor Mückenstichen sorgfältig schützen.

Dies kann durch verschiedene Hilfsmittel durchgeführt werden:

  • Verwenden Sie geeignete und wirksame Insektenschutzmittel.
  • Beachten Sie unbedingt die Anweisungen auf den Packungen und in den Gebrauchsanweisungen.
  • Wiederholen Sie das Auftragen des Insektenschutzmittels gemäß Anweisung.
  • Bedeckte Hautstellen nicht einsprühen.
  • Tragen Sie Kleidung wie langärmelige Hemden und lange Hosen, um sich vor Mückenstichen zu schützen.
  • Behandeln Sie Kleidung und Ausrüstung mit einem geeigneten Insektenschutzmittel oder Insektizid. DEET kann auf Baumwollkleidung angewendet werden (Nicht auf synthetischen Stoffen wie Rayon, Seide, Kunststoff oder anderen empfindliche Stoffen verwenden. Hier besteht die Gefahr, dass diese Stoffe von DEET beschädigt werden).
  • Vermeiden Sie Bereiche, in denen die Mückenarten vorkommen, die das ZIKA Virus übertragen können. Bleiben Sie an Orten mit Klimaanlage oder solche Orte, die Fenster und Türen mit Insektennetzen verwenden, um Mücken draußen zu halten.
  • Schlafen Sie unter einem Moskitonetz – vorzugsweise mit Insektiziden imprägniert – wenn Sie im Ausland oder draußen sind und Sie sich nicht anderweitig vor Mückenstichen schützen können.

Welche Produkte sollten Reisende verwenden, wenn sie nach Süd- und Mittelamerika (Risikozonen) reisen?

Jungle Formula by AZARON® XTREME (DEET 50%) bietet einen maximalen Schutz gegen Mückenarten (Aedes aegypti), die bekannt sind, das Zika Virus 1,2 zu übertragen. Jungle Formula by AZARON® XTREME bietet auch einen zusätzlichen Schutz, wenn es auf die Kleidung gesprüht wird (Nicht auf synthetischen Stoffen wie Rayon, Seide, Kunststoff oder anderen empfindlichen Stoffen verwenden. Hier besteht die Gefahr, dass diese Stoffe von DEET beschädigt werden).1

Welche Produkte sollten zu Hause oder auf Kurzstreckenreisen (Nicht-Gefahrenzonen) verwendet werden?

Auch zu Hause oder bei Kurzstreckenreisen bietet Jungle Formula by AZARON® XTREME (DEET 50%) den höchsten Schutz gegen Mückenarten, die bekannt sind, die Krankheit1,2 zu übertragen. Für Menschen, die Mückenschutz in Gebieten suchen, wo es keine Bestätigung für das Zika Virus gibt, gibt es neben Jungle Formula by AZARON® XTREME die Alternativen Jungle Formula by AZARON® COMPLETE (Icaridin 20%) und Jungle Formula by AZARON® NATURAL (Zitronen-Eukalyptus-Baum-Öl 40%). Diese Insektenschutzmittel sind ebenfalls wirksam gegen Aedes aegypti, auch wenn ihre Schutzzeit im Vergleich zu dem Wirkstoff DEET 50%1 etwas kürzer ist.

Kann DEET für die Verwendung bei schwangeren Frauen empfohlen werden?


Die Verwendung von DEET in Konzentrationen von bis zu 50% wird von verschiedenen nationalen Gesundheitsbehörden und von international anerkannten Instituten wie dem European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) und dem United States Centre for Disease Control and Prevention (CDC) empfohlen, einschließlich die Verwendung bei schwangeren Frauen2,3,4,5.

Andere Institute stellen ebenfalls fest, dass die Vorteile zur Vermeidung von krankheitsverbreitenden Insektenstiche theoretischen Risiken im Zusammenhang mit DEET auf der Haut überwiegen.
Wenn Sie während der Schwangerschaft DEET 50% verwenden, ist es empfehlenswert, eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Risiken zu begrenzen:

  • Begrenzen Sie freigelegte Hautpartien, indem Sie lange Ärmel und lange Hosen tragen.
  • DEET nur auf den begrenzten Bereich der Haut anwenden, die freigelegt wird.
  • Wenden Sie DEET nicht auf Haut an, die durch Kleidung bedeckt ist.
  • DEET kann auf Baumwollkleidung angewendet werden (Nicht auf synthetischen Stoffen wie Rayon, Seide, Kunststoff oder anderen empfindliche Stoffen verwenden. Hier besteht die Gefahr, dass diese Stoffe von DEET beschädigt werden).
  • Verwenden Sie DEET nur einmal pro Tag. (Achtung: die nur einmal tägliche Verwendung kann die Schutzdauer reduzieren)
  • Entfernen Sie das DEET Produkt (durch Abwaschen), wenn der Schutz nicht mehr benötigt wird (zum Beispiel an einem Moskito-freien Platz).

Zusätzliche Informationen, die helfen können Kunden / Verbraucher Fragen über den Zika Virus zu beantworten

Was ist die Zika Viruskrankheit (Zika)?

Zika ist eine vom Zika Virus verursachte Erkrankung, die sich in erster Linie durch den Stich einer infizierten Mücke Aedes aegypti bei Menschen ausbreitet. Die häufigsten Symptome von Zika sind Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen und Konjunktivitis (Rote Augen). Der Krankheitsverlauf ist in der Regel mild, die Symptome können mehrere Tage bis zu einer Woche andauern. Das bislang höchste bekannte Risiko einer Zika-Virus-Infektion besteht während einer Schwangerschaft für das ungeborene Kind. Es wird ein Zusammenhang vermutet zwischen einer Zika-Virus-Infektion und Fehlbildungen sowie ggf. anderen Schwangerschaftskomplikationen.

Wie wird Zika übertragen?

Zika wird vor allem durch den Stich von infizierten Aedes aegypti Mücken übertragen. Diese Mücken sind aggressive Tages- und Nachtzeit Beißer. Mücken infizieren sich, wenn sie eine Person beißen, die bereits mit dem Virus infiziert ist. Infizierte Mücken können dann durch Bisse das Virus auf andere Menschen verbreiten. Es kann auch von einer schwangeren Mutter während der Schwangerschaft oder um den Zeitpunkt der Geburt auf ihr Baby übertragen werden.

Wer ist in Gefahr, infiziert zu werden?

Für jeden, der in einem Gebiet lebt oder in ein solches reist, in dem das Zika Virus nachgewiesen wurde und für diejenigen, die noch nicht mit dem Zika Virus infiziert wurden, besteht ein hohes Risiko einer Infektion, einschließlich schwangere Frauen.

In welchen Ländern gibt es das ZIKA-Virus?

Das Zika Virus verbreitet sich rasant, für eine aktuelle Information fragen Sie Ihre örtlichen Gesundheitsbehörden.

Gibt es einen Impfstoff zur Verhinderung oder eine Medizin zur Behandlung von Zika?


Es ist derzeit keine Behandlung oder Impfung verfügbar. Der einzige wirksame Schutz gegen eine mückenbezogene Übertragung des Zika Virus ist es, Mückenstiche zu vermeiden. Die Verwendung von Insektenschutzmitteln ist ein wesentliches Element in der Vorbeugung von Mückenstichen.

Ist man lebenslang immun, wenn man einmal infiziert wurde?


Sobald eine Person infiziert wurde, ist er oder sie von zukünftigen Infektionen nach derzeitigem Kenntnisstand wohl geschützt; abschließend gesichert ist dies aber nicht, so dass sich auch für Personen mit einer früheren Infektion ein Mückenschutz empfiehlt.

Sollten wir in Europa über Zika besorgt sein?


Es gibt 2 Arten von Aedes Mücken, die in der Lage sind das Zika Virus zu übertragen. In den meisten Fällen verbreitet sich Zika durch die Aedes aegypti Mücke in tropischen und subtropischen Regionen. Die Aedes aegypti Mücke überlebt nicht in kühleren Klimatemperaturen. Die Aedes albopictus Mücke (Tigermücke) kann ebenfalls das Virus übertragen7. Diese Mücke kann überwintern und kühlere Temperaturbereiche überleben und kommt auch in der EU immer häufiger vor.

Mit den jüngsten Ausbrüchen wird sich die Zahl der Zika Virus Erkrankungen unter den Reisenden, die Europa besuchen oder nach Europa zurückkehren, wahrscheinlich erhöhen. Diese Fälle könnten zur lokalen Ausbreitung des Virus führen. Die ECDC verfolgt diese Fälle und ist vorbereitet, Maßnahmen gegen die nach Europa eingeschleppten Fälle zu ergreifen.

Als Vorsichtsmaßnahme ist der Schutz vor Mückenstichen auch in der EU sinnvoll.

Referenzen

1 Product specific data available on file at Omega Pharma
2 Health Protection Scotland, Recommendations for travelers
https://www.fitfortravel.nhs.uk/advice/disease-prevention-advice/zika-virus-infection.aspx#Recommendations
3 National Health Service, UK
https://www.nhs.uk/news/2016/01January/Pages/Zika-virus-your-questions-answered.aspx
4 Centers for Disease Prevention and Control. Interim Guidelines for Pregnant Women During a Zika Virus Outbreak — United States, January 22, 2016 / 65(2);30–33
5 European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) RAPID RISK ASSESSMENT. Zika virus epidemic in the Americas: potential association with microcephaly and Guillain-Barré syndrome. 10 December 2015
6 Chen-Hussey et al., 2014. Assessment of methods used to determine the safety of the topical insect repellent N,N-diethyl-m-toluamide (DEET), Parasites & Vectors 2014, 7:173
7 Expert comment London School of Hygiene and Tropical Medicine
https://www.lshtm.ac.uk/newsevents/news/2016/expert_comment_microcephaly_clusters_associated_with_zika_infection_a_public_health_emergency.html

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